 |
|
 |
Aktuell 3 Gäste und 0 registrierte Benutzer online.
Anmeldung
|
|
 |
|
 |
|
3 Burgenpokal
Grossmeisterlehrgang
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|
GEckert ::: 08. Sep 2009 ::: 601 Aufrufe
|
|
Das Maskottchen der Deutschen Ju-Jutsu-Jugend macht Station in Leinefelde
Im Rahmen der Tournee Ju-Ju on Tour 40 Jahre Ju-Jutsu in Deutschland fanden am vergangenen Wochenende vielfältige Veranstaltungen in der Lunaparkhalle statt. Der Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V., in Person Gerald Eckert konnte dafür zahlreiche Ikonen des deutschen Ju-Jutsu als Referenten nach Leinefelde locken. Die Ju-Jutsu Meister aus dem gesamten Bundesgebiet vermittelten in unzähligen Lehrgängen (Bundesjugendlehrgang, Bundeslehrgang, Weiterbildung für Trainer/Übungsleiter, Wettkampflehrgang, Kampfrichterausbildung) in zwei Tagen ihr Wissen an die zahlreich angereisten Schüler. Von Wolfsburg bis Gera hatten sich über 130 Sportler aus drei Bundesländern eingefunden, um auf zwei Matten ihr sportlichen Horizont zu erweitern.
Nach einem kräftigen Sport Frei durch Bürgermeister Gerd Reinhardt begann am Sonnabend das lange Veranstaltungswochenende mit zwei Bundeslehrgängen. Auf der ersten Matte luden Roland Köhler (7. Dan; Ju-Jutsu Bundestrainer), Michael Korn (6. Dan; Vizepräsident Jugend des Deutschen Ju-Jutsu Verband) und Tom Ismer (1.Dan, Deutscher Meister Duo, Dritter der EM im Duo) alle Kinder bis 14 Jahre zu einem Jugendlehrgang ein. Unter dem Motto Ju-Jutsu-Technikombinationen mit Spaß und Spielen vermittelten sie den Kindern auf spielerischer Weise effektive Verteidigungen gegen vorgeschriebene Angriffe. Im Anschluß konnten die Kinder in einer Art sportlichen Vergleich, bei dem die Zuschauer durch Applaus die Bewertung vornahmen, das Erlernte präsentieren. Nachdem in einem Vorausscheid die Besten acht Paare ermittelt wurden, konnten im Finale zwei Teams die Gunst des Publikums gewinnen. So konnte das Maskottchen Ju-Ju in der abschließenden Siegerehrung an vier junge Ju-Jutsuka kleine Preise überreichen. Nach dem Lehrgang gab es noch Zeit für eine Autogrammstunde mit den Referenten und dem Maskottchen, welche sich vor dem Andrang der Kinder kaum retten konnten.
Zeitgleich konnte Andy Güttner, Diplomsportlehrer und Danträger in verschiedenen Budosportarten, unter anderen 5. Dan Ju-Jutsu-Do und 4. Dan Ju-Jutsu, viele Erwachsene zu einem Bundeslehrgang auf die andere Matte locken. Auch er hatte seinen Lehrgang unter ein Motto gestellt Ju-Jutsu Techniken in Grundform und Variation , effektiver Einsatz im Prüfung und Selbstverteidigung. Nach einer recht schweißtreibenden Erwärmung stieg Andy sogleich in das ihm sichtlich Spass machende Thema ein. In einer leicht verständlichen Art und Weise vermittelte er verschiedenste Techniken, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Übergang vom Stand in den Boden lag. Auch hier fiel es den anwesenden Ju-Jutsuka am Ende nicht schwer dem Referenten mit reichlich Applaus zu danken.
Parallel zu den Lehrgängen fand das komplette Wochenende eine Weiterbildung für Übungsleiter und Trainer mit dem Schwerpunkt Vorstellung des Konzepts technisches Vergleichen - Der Weg zu einer Vergleichskultur! statt. In 15 Stunden spannenden Unterricht vermittelten Michael Korn, Andy Güttner, Tom Ismer , sowie Steven Koch (3. Dan; Landestrainer Thüringen) viele Themen an die Trainer und Übungsleiter, unter denen auch vier vom Leinefelder Ju-Jutsu Verein waren. Eines der zentralen Bereiche beschäftigte sich mit Methodik und Didaktik im Kinder- und Jugendtraining. Um dies noch genauer zu vertiefen, übernahmen die Protagonisten mehrere Gruppen während des Jugendlehrganges, und schafften somit die Vorraussetzung für die bereits erwähnten Endrunde des sportlichen Vergleiches der Kinder.
Am Sonntag führte der Bundestrainer des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes Roland Köhler mit der Hilfe des Leinefelder Trainers Bernhardt Bluhm einen Wettkampflehrgang für alle interessierten Ju-Jutsukas aus nah und fern durch. Neben den aktuellen Trends im Fighting gab er auch individuellen Tipps zur persönlichen Leistungssteigerung. So baute er seinen Lehrgang methodisch auf und zeigte den jeweiligen Leistungsstufen gerecht viele Variationen, von eigentlich schon bekannten Techniken. Am Ende durfte natürlich auch ein Randori nicht fehlen, um das neu erlernte sogleich in der Praxis zu probieren. Obwohl alle das Training als sehr anstrengend und schweißtreibend empfanden, konnten sich am Ende alle Teilnehmer über deutliche Fortschritte in ihrem Kampfverhalten freuen. So fiel es ihnen nicht schwer den Referenten mit reichlich Applaus für ihren Einsatz zu belohnen. Viele Kämpfer des LJJV nutzten den Lehrgang als Vorbereitung auf die kommenden Turniere.
Robert Römer (Pressereferent Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V.)
|
|
|
|
|